Agnes’ Blog

Mein Anti-Heimweh-Blog… ;-)

Sep 28

Ein ganz normales Wochenende….

Category: Cambridge

Hallo meine Liebsten!

 

Ich betone es ja fast in jedem Eintrag, aber die Zeit vergeht wirklich einfach zu schnell, deshalb schreibe ich jetzt wieder mal, obwohl ich noch genug Pendenzen zu erledigen hätte, denn der letzte Eintrag liegt ja nun auch schon eine Weile zurück!

 

Es ist auch wieder viel passiert, am Arbeitsplatz ist es very busy, mache zurzeit Überstunden, aber das stört mich eigentlich gar nicht. Bin jetzt so richtig eingearbeitet, fühle mich sicher mit den Arbeiten, die anfallen und geniesse es, gefordert zu werden. Doch dadurch vergehen die Tage natürlich noch schneller und so war dann gestern schon wieder Samstag! Oft werde ich gefragt, was ich an den Wochenenden so mache. Hier nun ein Beschrieb der letzten beiden Tage- ein ganz normales Wochenende:

 

Gestern wollte ich mich eigentlich ausschlafen, aber mein Rhythmus und vor allem derjenige der Kinder J weckten mich dann doch so gegen 8 Uhr auf! Ich hab die Vorhänge gezogen und in eine dicke Nebelschicht geschaut. Ich fror, das schon die ganze Nacht, doch mein linkes Bein war schön warm, dank der Heizung, die direkt neben meinem Bett steht. Weil ich wirklich noch nicht aufstehen wollte, habe ich einige Seiten in dem Buch, das mein Gastvater mir ausgeliehen hat, gelesen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht so richtig auf die Kobolde und die Märchenwälder konzentrieren, so sprang ich dann gegen neun aus den Federn um meine Schwimmtasche zu packen und meine Kleider anzuziehen. Da ich nebenbei noch meine Mails checkte, wurde es zehn Uhr, bis ich am Frühstückstisch sass und meine Cornflakes genoss. Meine Gastmutter arbeitete und mein Gastvater plante gerade mit den Kindern ihren Tag. Ich machte mich auf in Richtung Town Center, ausnahmsweise ohne Velo, da ich mir tags zuvor beim Absteigen eine kleine Schramme geholt hatte und weil der Nebel der Sonne inzwischen Platz gemacht hatte und ich mir gedacht habe, so ein Spaziergang ist doch auch mal was Schönes. Ich steuerte also Richtung Swimming Pool, bin fleissig meine Längen (anti-clockwise!!!) geschwommen und dann in die pralle Sonne hinausgegangen. Ich zückte meine Digicam um die wunderschönen, bunten Herbstbäume zu fotografieren, ABER: Akku leer! Ich hasse diese elektronischen Dinger, immer geht die Batterie alle, wenn ich sie mal brauche, echt ärgerlich! So schlenderte ich mehr oder weniger ziellos durch Cambridge’s Strassen, bis ich denselben Strassenmusiker wie letzten Samstag (Peter Strakos) entdeckte und einfach stehen bleiben musste. Eine gute Dreiviertelstunde habe ich seiner sanften Stimme gelauscht und dabei eine Banane mit einem kleinen, fremden Mädchen geteilt. Dabei hab ich mir einen Sonnenbrand geholt, ja ich würde behaupten, gestern war der heisseste und (wettermässig) schönste Tag, den ich in Cambridge überhaupt verbracht habe. Dann wollte ich mich auf den Heimweg machen, doch leider (oder zum Glück?) befand sich ein wirklich „lässiges“ Kleidergeschäft direkt vor mir. So betrat ich es und kam eine halbe Stunde später mit einem riesigen Plastiksack unter dem Arm wieder heraus. Hab ziemlich viel Geld ausgegeben, etwas atypisch für mich, aber ich hab mich in den letzten Monaten, so denke ich, sowieso ziemlich verändert, also wieso nicht auch mal über die Strenge schlagen?

 

Langsam fühlte ich mich ziemlich müde und die beiden Taschen wurden mir ziemlich schwer, so überlegte ich mir ein Taxi zu nehmen (hier kann man an jeder Ecke einfach in eines einsteigen), aber das Wetter war zu fantastisch, so lief ich los, nach einer Weile realisierte ich, dass ich mein Gesicht verbrannt habe und zog eines der neuen Strickjäckchen und dessen Kapuze über. Ich spazierte eine ganze Weile der ziemlich langweiligen Hauptstrasse entlang und als ich das kleine hübsche Eckhaus meiner Gasteltern erreichte, realisierte, dass ich über eine Stunde Weg zurückgelegt habe. Da hatte ich mir wirklich ein Mittagsschläfchen verdient.. Als ich die Augen wieder öffnete, war es 2 ½ Stunden später, meine Gastgeschwister spielten im Garten und ich habe meinen Gastvater erschreckt, denn er hat nicht realisiert, dass ich überhaupt zuhause war… Er hat mich dann gefragt, was er kochen soll… Schlussendlich gab es Fish and Chips aus dem Ofen und Tiefkühlerbsen… Köstlich! ;-) Einige Zeit und viele Anekdoten meines 4-jährigen Gastbruders (When I was ten, I used to drive a motorbike…) später entschied ich mich in den herrlichen Sonnenuntergang zu spazieren. Denn ich wohne an einer laaaaaaaaangen Hauptstrasse, habe aber bislang noch nie das Ende der Strasse gesehen. Eine gute Gelegenheit also. Da ich mir eigentlich nur für einige Minuten die Beine vertreten wollte, habe ich weder Schlüssel noch Handy oder Portemonnaie mitgenommen. Ein grosser Fehler, wie sich später noch zeigen sollte…

 

Ich tapste also los und nach wenigen Metern (oder besser Yards, ich sollte mich ja hier etwas anpassen, oder?) fand ich einen wunderschönen Park zu meiner Linken. Ich ging also durch ein kleines Törchen und war so entzückt von dieser typisch britischen, ziemlich romantischen Grünfläche das ich loslief so schnell ich konnte, ich rannte durch Bäume und entdeckte schliesslich einen wirklich riesigen Kinderspielplatz. Und ja, natürlich musste ich die Geräte, das riesige Spinnennetz, den Kletterturm, alle Wippen und Schaukeln ausprobieren. Inzwischen dämmerte es und ganz zum Schluss habe ich meinen MP3-Player eingeschaltet und mich auf ein „Gigampfi“ geschwungen und bin buchstäblich in die Nacht hineingeschaukelt. Sass auf diesem „Giereizli“ und bin in Gedanken versunken wohl eine ganze Weile hin und her „geschwebt“. Irgendwie bin ich so abgeschweift, dass ich mich zuerst lachend und dann fast weinend vor Heimweh (überkam mich ganz plötzlich) auf diesem Spielplatz befand. Schliesslich stieg ich ab und wollte mich langsam auf den Rückweg machen, immerhin hatte ich Mick ja gesagt, ich würde nicht lange wegbleiben. Also marschierte ich ziemlich zügig zurück zu dem Tor, doch wo war es denn nur? Inzwischen im Stockfinsteren tastete ich mich den Zaun entlang, bis ich endlich den kleinen Ausgang fand. Doch oh Schreck! Die haben das Tor geschlossen! Was nun? Sollte ich drüberklettern? Ich hätte es wohl geschafft mich rüber zu hieven, doch ich fürchtete mich auf der anderen Seite runterzuspringen. So entschied ich mich, dem Zaun weiterzufolgen, in der Hoffnung einen anderen Ausweg zu finden, in der Nähe befand sich ein grosser, öffentlicher Parkplatz. Ich folgte also dem Gebüsch immer weiter von der Hauptstrasse weg, bis ich endlich eine Strassenlaterne hinter einigen Bäumen entdeckte. Schnellen Schrittes zielte ich diese an und ohne es zu realisieren befand ich mich auf einem verlassenen Waldweg. Als ich auch noch einem ziemlich suspekten Mann hinter einem Baum begegnete, liefen meine Beine einfach los, immer geradeaus. Bis ich endlich einige Häuser erblickte. Weiss jetzt wirklich, wie sich Hänsel und Gretel gefühlt haben müssen. Erleichtert in einer Siedlung angekommen zu sein, folgte ich meinem Instinkt, doch leider musste ich feststellen, dass diese typisch englische Einfamilienhaussiedlung in allen Richtungen in Sackgassen endete. Die haben hier überall immer so Kreisstrassen, auch ich lebe in einer so komischen Strasse, die Hausnummerierung versteht keiner, nicht mal die Einwohner selbst. Nach bestimmt 20 Minuten verzweifelten Suchens entschloss ich mich irgendwo zu klingeln, um nach dem Weg zu fragen. Doch in diesem Moment fuhr ein Auto an mir vorbei. Die junge Mutter war etwas erstaunt, wie ich mich in dieser Umgebung verlaufen konnte bzw. wie ich da gelandet war, aber sie kannte leider meine Adresse nicht und beschrieb mir stattdessen den Weg zur nächsten Hauptstrasse. Dort angekommen nach einigen Minuten Fussweg, stellte ich fest, dass ich nun gar nicht mehr in Cambridge war, sondern im nächsten Kaff. Ich wollte da schon lange mal hin, aber nicht so unvorbereitet und zu später Stunde!

 

Ich bin dann in den erst besten Lebensmittelladen rein, die haben hier ja zum Glück alle sehr lange auf, und hab nach meinem Weg gefragt. Ein älteres Ehepaar hat mich mitleidig angesehen (muss ziemlich kindlich und verloren gewirkt haben mit meinem verschwitzen Kopf, den blauen Lippen, den eigentlich war es bitterkalt, habe nur innerlich geschwitzt und meinem zerzausten Haar und der pinken Windjacke) und mir empfohlen den Bus zurück nach Cambridge zu nehmen, doch ich lehnte ab, hatte ja keinen Penny bei mir! Also lieb mir nichts Anderes übrig, als den Autoschildern Richtung Cambridge zu folgen. Ich lief und lief und lief. Schliesslich fand ich mein Haus und klingelte. Mein Gastvater gewährte mir Einlass und hat nicht mal realisiert, dass ich knapp 2 Stunden verschwunden war. Das hat mich erst etwas geärgert, aber so musste ich ihm wenigstens nicht meine peinliche Story erzählenJ Also, eines ist klar: Von nun an nehme ich immer meine beiden Handys, mein Portemonnaie und den Stadtplan mit, sogar wenn ich nur zur Toilette gehe…

 

Tja, darauf entschied ich, dass ich für den Moment genug Action hatte und legte mich in mein wunderschönes Bett. Heute bin ich dann gegen halb Elf durch die wirklich geschmackvolle Homer-Simpson-Kuckucksuhr meiner Gastfamilie geweckt worden. Habe wieder meine Schwimmsachen gepackt, mich aber dieses Mal auf mein Fahrrad geschwungen und ins Stadtzentrum gefahren. Wieder schön meinen Längen zurückgelegt- heute waren zum Glück weniger Leute im Schwimmbad. Auf dem Heimweg ein Sandwich gekauft und einen wirklich ruhigen und gemütlichen Nachmittag vor dem Computer verbracht. Dann hiess es auch schon bald wieder Diner-Time und meine Gastgeschwister waren ziemlich aufgedreht. Das übertrug sich dann wohl auch irgendwie auf uns Erwachsene und die Geschichte endet mit einer Verkleidungsszene: Ailish, meine kleine Gastschwester trug ihr Halloween-Prinzessinen-Kleid, ihr Bruder Joseph hat sich eine Decke über den Kopf gezogen und den Hausgeist gemacht und die Eltern, die andere Studentin und ich hatten verrückte und echt widerliche Perücken auf dem Kopf. Leider war der Akku meiner Digicam immer noch leer (ja, ich weiss, ich bin unmöglich), sonst hättet auch ihr etwas von diesem kindischen Anfall, aber gewisse Sachen sollte man wohl besser nicht archivierenJ

 

Tja, die Kleinen schlafen unterdessen und ich beende meinen Monsterbericht auch gleich. Muss noch die Sachen für morgen parat legen, Wecker auf ganz früh (werde morgen das erste Mal die Schule alleine öffnen, oho!) stellen, Zähne putzen und dann ganz schnell Schäfchen zählen…

 

Da bleibt also nur noch zu sagen: ich hoffe, ihr hattet auch so ein gutes Wochenende wie ich und SCHLAFT GUT, GUTE NACHT, TRÄUMT SÜESS und à bientôt!

 

Agnes

 

 

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Sep 20

10 Tage und 8 Betten

Category: Cambridge

Guets Tägli meine Lieben!

 

Heute schreibe ich aus meiner neusten Unterkunft. Ja, ihr versteht mich richtig, ich bin schon wieder umgezogen. Dieses Mal in eine Host family. Hier werde ich nun auch definitiv bleiben, aber dazu gleich noch mehr, lasst mich meinen Bericht von vorne beginnen!

 

Das letzte Mal hab ich ja noch vom Unzug in das Penthouse-Zimmer der Studentenresidenz berichtet. Aus dem sonntagabends aushelfen wurde dann innert kürzester Zeit ein 24-Stunden-Job: Studenten, die bis nach 2 Uhr morgens Party machen zurecht weissen, Leute, die sich selber ausschliessen wieder reinlassen, eingeschlagene Türen melden, den Notfallschlüsseldienst kommen lassen, weil sich jemand ungewollt eingeschlossen hat und verbogene Küchenschränke zurechtbiegen morgens um 6 Uhr sind nur einige Beispiele. Als dann auch mein Arbeitskollege, der für die Unterkunftsvermittlung zuständig ist, festgestellt hat, dass ich rather grumpy J oder halt einfach komplett übermüdet bin, ist er zu unserer Chefin gegangen und hat gefragt, ob er nicht nach einer lässigen Gastfamilie für mich Ausschau halten soll. Ich bin ihm buchstäblich um den Hals gefallen, denn ich war etwas zu schüchtern um selber zu fragen und „he’s such a star!“, denn ich konnte alle meine Extrawünsche angeben und er hat sich die Zeit genommen ein Treffen vorab für mich zu arrangieren. Bless him!!! So bin ich dann dienstags drauf mit meinem coolen Velo quer durch Cambridge gefahren und fühlte mich sofort willkommen und mehr als wohl. Ein herziges, typisch britisches Haus mit Vorgarten, den grössten Fenstern, die ich je gesehen habe. (Habe schon als Kind immer von einem grossen Fenstersims, auf dem man ein Buch lesen und den Himmel beobachten kann, geträumt) und vor allem leben ganz liebe Menschen darin! So bin ich tags darauf in die Schule und habe John gebeten, mich bei den Donachies „einzuquartieren“. Die erste kleine Hürde war, einen Zügeltermin zu finden, denn unterdessen hatte ich die Zusage, dass ich am Gospelweekend teilnehmen darf, doch normalerweise müsste man ja am Wochenende umziehen… Doch ehe wir uns damit befassen konnten, kam die nächste, diesmal echt grosse Krise: Ein Student musste „Notumquartiert“ werden, da er sonst „homeless“ gewesen wäre. Da er ohne das Wissen der Schule mit seiner Freundin zusammen angereist war, brauchten wir ein Doppelzimmer. Ratet, was jetzt kommt: Ich musste in meiner Mittagspause mein Penthouse räumen, es reinigen, natürlich mit John’s Hilfe und dann in einen anderen Raum ziehen für eine Nacht, da dieser danach weitervermietet wurde. Das war wirklich anstrengend, aber zugleich auch schön, denn es war Teamwork pur und in zwei Stunden war alles geregelt und ich zurück in der Rezeption. Die Nacht war sehr unangenehm, denn mein neues Zimmer (hier sind wir übrigens schon bei Bett Nummer 3, die beiden Nächte zuvor habe ich zwar im gleichen Zimmer, eben dem grossen, aber einmal im einen und das andere Mal im anderen Bett geschlafen zum Austesten!:-) ) hatte keine Heizung. Ich hab mich auch am Tag gar nie richtig aufwärmen können und abends hiess es dann wieder 7 Gepäckstücke ein Stockwerk nach oben befördern. Dies für zwei Nächte, ehe ich dann am Freitagnachmittag in den Bus Richtung Flughafen, wo ich über 3 Stunden warten musste, da Easyjet wieder mal „everything but easy“ war, einstieg. Zum ersten Mal in meinem Leben hat mich die Müdigkeit so sehr überweltigt, dass ich im komplett ausgebuchten Flieger eingeschlafen bin. Mit rund einer Stunde Verspätung landete ich wohl behalten am Flughafen Basel, wo ich dann nochmals gut 30 Minuten auf meinen Koffer warten musste, aber immerhin war ich nicht mehr ganz alleine, denn auf der anderen Seite der Glaswand warteten meine Mutter und mein Bruder auf mich! Wir konnten einander zwar nicht hören, aber ich habe mich selten zuvor so heimelig gefühlt wie in dieser Gepäckhalle in diesem Moment… Seltsames Gefühl und schwierig zu beschreiben, aber ich denke, jene unter euch, die auch schon längere Auslandaufenthalte gemacht haben, wissen, was ich meine. Dann bin ich mit meinen Koffern durch die Passkontrolle und ab zur Autovermietung. Nachdem ich sicher schon 14 Stunden wach war, hiess es dann mit einem riesigen Möbel von Auto von Basel nach Adlikon fahren. Natürlich im Dunkeln und bei strömendem Regen. (Jedes Mal, wenn ich heim komme, regnet es, woran das wohl liegen mag?) Endlich zu Hause angekommen nahe an Bett Nummer 5 war ich nun aber so aufgeputscht, dass ich erst mal alle meine Erlebnisse meiner Familie berichten musste…

Wenige Stunden später erwachte ich dann in MEINEM Bett (da schläft es sich halt nach wie vor am besten drin!), stand auf, nahm ein Blitzbad während meine Mutter mir half die Sachen fürs Weekend zu packen und dann sass ich auch schon wieder in meiner Smartina in Richtung Solothurn. Selbstverständlich regnete es auch am Samstag wie aus Eimern, so kam ich dann ziemlich verschwitzt im wunderschönen Hotel Ramada an, wo ich den Tränen nahe alle Get Up-ler! herzlich begrüsst habe und sie mich natürlich auch. War ein wirklich schöner Moment, denn schliesslich blieb mir ja leider keine Zeit mehr, mich vom Chor zu verabschieden bevor ich im Sommer nach Cambridge aufbrach. Glücklich, müde, aufgeregt und neugierig zu gleich kam ich dann in den Probesaal und erlebte mein blaues Wunder: 11 der 17 Lieder, die auf dem Programm des Sonntagskonzerts standen, waren vollkommen neu für mich. Einige davon waren schon lange im Repertoire des Chores, aber wir haben sie im letzten Jahr nie gesungen, andere waren tatsächlich neu. Würde ich es bewerkstelligen an diesem Konzert mitzusingen?

 

Bevor ich mir darüber Sorgen machen konnte, hiess es erst mal Abendessen. Das Restaurant bot ein wirklich einmaliges Buffet an und ich genoss das Zusammensitzen mit den Chormitgliedern. Danach gingen viele „wellnessen“, doch meine Zimmergenossinnen und ich zogen uns in unsere Edelsuite (dieses Mal war es ein echtes Penthouse, zwei Fernseher, die uns namentlich begrüsstenà leider wussten wir danach nicht mehr, wie man sie ausschaltet J ) ein luxuriöses Bad und echt stilvolle Einrichtung sowie ein herrlicher Ausblick auf die Aare und die Altstadt Solothurns erwarteten uns im ersten Stockwerk.) zurück. Zuerst gab es viel zu erzählen, das Hauptthema war: „Männer“ ;-) und danach haben die beiden mir geholfen die Lieder zu lernen. Vielen, vielen Dank, Michèle und Sandra, das war echt hilfreich und lieb! Tja, und dann nach einigen Lachkrämpfen schliefen wir alle ein, für mich war es Bett Nummer 6 in nur 7 Tagen. Aber auch dort schlief es sich sehr angenehm, wenn auch wieder zu kurz für meinen Geschmack. Und ich habe noch nicht mal alle Ecken gezählt… Meine Grossmutter hat mir früher immer gesagt, wenn man das erste Mal in einem Raum schläft, muss man alle Ecken zählen, um sich nicht zu erschrecken, wenn man aufwacht… Das war wohl um mich zu beruhigen, doch ich mache es heute noch manchmalJ Aber bei dieser ganzen „Umzieherei“ in den letzten Wochen muss ich sowieso jeden Morgen erstmal überlegen, wo ich bin… In welchem Land, in welchem Raum…Ist doch alles dasselbe, oder? Zurück zum Sonntag: Nach einem gediegenen Frühstück hiess es dann nochmals das ganze Programm für den Nachmittag durchsingen, leider war der Speicher meines Aufnahmegerätes (und vielleicht auch der Speicherchip in meinem Köpfchen?!) voll und so war ich einmal mehr auf Sandras Hilfe beim Erlernen der Texte angewiesen. Nach dem Mittagessen, dem traurigen Abschied von Michèle, die früher gehen musste (ich hoffe, es geht dir wieder besser?!?) und einem kurzen Spaziergang durch Solothurn konnte ich dann doch ca. 70% der Texte und machte mich mit der ganzen Gruppe auf zur wirklich hübschen Stadtkirche Solothurn. Da entstand dann dieses Foto:

 

Stadtkirche Solothurn

  

Nun blieb nicht mehr viel Zeit: Das Einsingen war eine Qual, ich brauchte immer noch die Textblätter und die Beleuchtung war so grell und ich muss so krank ausgesehen haben, dass sich alle um mich sorgten. Dann setzte die allgemeine Nervosität ein und schliesslich standen wir dann in einer vollen Kirche und das Konzert war grossartig wie immer. Das Publikum ist echt “abgegangen” und die Akustik war mehr als phänomenal! Nur die arme Sandra hat wohl die ganze Zeit damit gerechnet, dass ich zusammenklappe. Mir war schon nicht so ganz wohl, aber ich hab wohl doch schlechter ausgesehen, als ich mich gefühlt habe, es war ein super Erlebnis und ich bin froh, dass ich mit dabei war, wirklich! Darum auch ein grosses Merci an den ganzen Chor. Tja, und dann hiess es Abschied nehmen vom schönen Solothurn und all meinen Freunden. Da flossen dann die Tränen, aber ehrlich, es geht mir gut! Ich bin nur nicht so ein Fan vom „Tschüss Sagen“, das ist alles. Dann fuhr ich dieses Mal in Begleitung von Inga (auch dafür herzlichen Dank!) zurück ins Furttal und genoss den letzten Abend mit meiner Familie. Etwas heiser und voller Erlebnisse legte ich mich dann wieder in MEIN Bett und hab mich erst mal richtig ausgeschlafen. Dies sollte ich aber schon bald bereuen, denn ich geriet am Montag ganz schön in Zeitnot. Hatte noch nichts gepackt, musste noch dringend in die Apotheke und Winterkleider kaufen, tja und da war ich schliesslich so gestresst, dass ich sogar vergessen habe, Malte am Bahnhof abzuholen, obwohl ich es ihm versprochen hatte. Schlimm, schlimm. Ja, und kurz darauf sass ich dann alleine im Mietauto und hab die Aufnahmen vom Weekend angehört, während ich über die Autobahn in den Sonnenuntergang und in eine anstrengende Nacht fuhr… Jemand hat mit seiner Tür Kratzer an dem riesigen Gefährt verursacht, welch Ärgernis! Abgesehen von der Warterei am Flughafen Basel verlief die Heimreise gut. War echt ein lucky girl, denn der Bus nach Cambridge hatte genau so viel Verspätung, dass ich nach einem halben Marathon quer durch Stansted gerade noch einsteigen konnte. Dann hab ich mir in Cambridge noch ein Taxi für die letzten Meter gerufen und um kurz vor Mitternacht Ortszeit war ich zurück in der Residenz, wieder in einem anderen Zimmer, also Bett Nummer 7. Die Nacht war grauenvoll. Besoffene Studenten haben „Lüütispieli“ gemacht und so bin ich völlig kaputt zur Arbeit. Gott sei dank war abends dann der endgültige Umzug und home stay angesagt. John hat mich mit meinen nun immerhin nur noch 4 Gepäckstücken mit seinem Auto in die Familie gebracht (da bin ich auch mehr als dankbar!), wo ich mit einem wirklich köstlichen Vegi-Essen und ganz vielen Umarmungen der beiden Kinder (das Mädchen ist drei und der Junge wird bald 5 Jahre alt) begrüsst wurde. Nun haben wir Tag 10 meines Berichtes und ich bin an diesem Abend in das 8. Bett gestiegen. Habe die Ecken beim Einräumen meiner Kleider gezählt. (34 sind es! ;-) ) Und ich fühle mich mehr als wohl. Es ist ein echtes Mädchenzimmer: Mit Schminkkommode, Blumenbildern, überall stehen Gala-Blüten in Rot und weiss, die Möbel sind hölzern und die Tapeten beige mit rot-floralem Muster und das Bett in schlichtem Weiss und Bordeaux gehalten. Und grösser als mein Zimmer daheim ist es auch noch. Tja, und seither starte ich meine Tage mit Morning-cuddles und Hüpfspielen aus dem englischen Kinderprogramm. Dann duschen, SCHMINKEN am SCHMINKTISCH ;-), anziehen und in Richtung Schule radeln. (Ist rund 20 Minuten mit dem Velo). Und so weiter und sofort…

 

So, das ist wohl mit Abstand der längste Blogeintrag aller Zeiten, aber es passiert halt auch immer so viel. (Hätte bestimmt nochmals so viel zu berichten… Darum auch sorry an alle, die schon eine Weile auf eine Mailantwort warten. Ich gebe mein Bestes, euch bald wieder zu schreiben!) Jetzt geh ich aber erstmal in die Stadt: Schwimmen und etwas durch die Läden bummeln stehen auf dem Programm. Wenn ich gut bin, knips ich auch wieder mal einige Bilder. Euch wünsche ich ein wunderschönes Wochenende und ich hoffe, ihr habt auch so herrliches Spätsommerwetter wir ich hier. Ist echt herrlich!

 

Macht’s gut und ich freu mich bald von euch zu hören! Herzlichst, Agnes

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Sep 7

Über ungeliebte Unterkünfte und ungezogene Untermieter…

Category: Cambridge

Uff, endlich wieder mal ein neuer Eintrag! Tut mir leid, dass ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet habe. Hatte schlichtweg nie die Gelegenheit oder Zeit. I’m very busy, indeed.

 

Erst war ich übers Wochenende in Zürich (Bilder dazu findet ihr auf Flickr), dann durfte ich mit auf Schulexkursionen und schliesslich heiss es wieder einmal mehr umziehen (mit 7 Gepäckstücken, sick!!!). Jetzt lebe ich im „Penthouse“ der schuleignen Studentenresidenz, aber ehrlich gesagt, ist es ein Alptraum! Das Zimmer ist cool, riesig, zwei Betten (eines für mich und eines für den Wolfsmenschen von einem gewissen EhepaarJ), ein Fernseher,  ein Bad mit einer Dusche, in der ich mich sogar umdrehen kann (dies ist nicht selbstverständlich, wenn ich an den Sedley Court, die letzte Residenz, zurückdenke) und ein Teppich der wenigstens nicht älter ist als ich selbst. Der Rest jedoch ist schlimm: Die Küche ist vollkommen verdreckt, obwohl gestern habe ich zusammen mit zwei Managern (der Schulleiterin und einem anderen Arbeitskollegen) drei Stunden Frühjahrsputz gemacht- dabei noch 100 000 Lire gefunden, jetzt geht es einigermassen. Geschlafen haben Wolfi und ich seit dem Umzug aber nicht mehr: Entweder musste ich nachts um zwei irgendwelche besoffene Studenten mit den Hausregeln vertraut machen und deren 25 Freunde auf die Strasse setzen oder um Mitternacht einen 200 Pfund teuren Schlüsselservice anrufen, weil das Türschloss meines Nachbarn nicht mehr ging. Der Abwart der Residenz ist einfach gegangen und jetzt darf ich sogar heute, am heiligen Sonntag noch arbeiten und die neu ankommenden Studenten empfangen und wie ein Hotelier mit der Unterkunft vertraut machen. Ich lass mir demnächst ein T-Shirt drucken: Ich bin auch ein… Allzwecksgegenstand… Jedenfalls habe ich meiner Chefin gestern zwischen dem schmutzigen Geschirr und meiner privaten Schmutzwäsche mitgeteilt, dass mir das alles „a little bit too much“ wird und sie hat das auch eingesehen. Was heisst das nun für mich? Genau, wieder umziehen, juhui!!! Und zwar wieder zu einer Host family.

 

Wahrscheinlich wird diese ziemlich weit entfernt von der Schule wohnen, aber ich habe ja jetzt auch ein Velo gemietet und da ich mich langsam aber sicher sehr an die örtlichen Gepflogenheiten gewöhnt habe, bin ich ziemlich zu frieden quer durch Cambridge zu radeln- allerdings macht mir die Wetterlage etwas Sorgen: Im Fernsehen bringen sie dauernd Hochwasserwarnungen und wenn ich so aus meinem „Penthouse-Fenster“ schaue und den strömenden Regen beobachte, weiss ich auch warum. Tja und vom lebensbedrohlichen Linksverkehr ganz zu schweigen. Manchmal habe ich Alpträume, dass meine Smartina zur Geisterfahrerin wird, aber glücklicherweise ist sie ja zuhause geblieben… Und auch der Umzug selbst macht mir etwas Bauchweh, denn eventuell habe ich nächstes Wochenende gar keine Zeit! Vielleicht bzw. hoffentlich fliege ich dann nämlich einmal mehr in die geliebte Schweiz! Get Up! hat nämlich Gospelweekend in Solothurn (Wer Lust hat das neue Programm als erste/r zu hören, ist herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 14. September 2008, ab 17:00 in der reformierten Stadtkirche Solothurn) von den Get Up-lern verzaubern zu lassen. Ich weiss noch immer nicht sicher, ob ich dabei sein kann, hängt von meiner Chefin ab, die schuldet mir nun aber wohl einen Gefallen und sonst versuche ich sie mit den Liras (was ist der Plura von Lira? Liren???) zu bestechen… Und wenn ich dann schon nach Hause kommen würde, würde ich gleich noch den Montag dranhängen. Viele von euch dürften dann ja auch frei haben, dank des geliebten Knabenschiessens! (Da kommt mir immer mein alter Gymilehrer in Sinn, der uns aus sexistischen Gründen dieses Wort verboten hat..)

 

 

Ja, habe dieses Jahr echt schon einige Kilometer zurückgelegt! Langsam fühle ich mich angesprochen, wenn bei dem Sicherheitsballette an Bord die Rede von „frequent flyers“ ist, aber richtig Gefallen an der Fliegerei kann ich nicht finden. Besonders der Stress beim Ein- und Auschecken, natürlich öffnen die immer mein Handgepäck- entweder stichprobehalber oder weil ich zu dumm bin meine Wasserflasche rauszunehmen vor dem X-Ray-Kasten. Tja, anyway! Ausserdem ist das Ganze auch ein teurer Spass, besonders wenn man dann noch Tickets für die Wolfsmenschen anderer kaufen muss. Mein lieber Untermieter hat nämlich gesagt, er will nicht mehr alleine gelassen werden und ich bin auch einverstanden, sonst malt er wieder so hübsche Kunstwerke und verschickt die in die ganze Welt… ;-)

 

Hm, eigentlich hätte ich noch einige kleine, hübsche Stories, doch das muss warten. Ich muss noch waschen und später eben arbeiten!!!! Juhui. Ich hoffe, dass ich mich dieses Mal dann wieder etwas früher melden kann! Die Zeit verfliegt einfach zu schnell!

 

Also, meine Lieben! Machts gut und auf Bälde! Herzliche Grüsse von der Insel!

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Aug 17

Weinbergschnecke, Nichtschwimmer und Chasing

Category: Cambridge

Hya, meine Lieben!

 

Endlich wieder mal Zeit um meine News zu veröffentlichen! Die letzten Tage oder eher schon Wochen waren einfach toooooooooooooooooo busy! Aber ich hoffe, nun wenigstens einige ziemlich unterhaltsame Dinge berichten zu können: First at all (Ja, ich weiss, diese Mixtur ist stilistisch gesehen mehr als miserabel, aber ich schreibe einfach so, wie es mir gerade in den Sinn kommt, so sorry fort that!) bestimmt rätseln nun einige von euch am Titel dieses Eintrags herum… Ich bin mir noch nicht einig, ob ich eure Vermutungen über die Bedeutung abwarten soll, oder das Geheimnis gleich lüfte…

Ich habe wirklich schon eine Menge erlebt, seit ich in Cambridge angekommen bin: Eine Feueralarmübung, die von etlichen Studenten gefilmt und sogar auf Youtube veröffentlicht wurde (den Link dazu habe ich leider nicht), eine unsägliche Story eines Lehrer, dem unterdessen (Gott sei Dank) fristlos gekündigt wurde, diverse schräge Begegnungen, wie zum Beispiele jene mit dem „Wachhund“ meiner „Residenz“, der mich nachts nicht schlafen lässt und unzählige sprachanalytische Diskussionen über die feinen Unterschiede zwischen American und British Englisch… Zurzeit ziehen jede Woche neue Leute ein und wieder aus in meinem „Appartement“ und so treffe ich viele Leute. Vorgestern hatten wir ein Essen mit 10 Leuten aus Brasilien, Italien, Russland, Holland, Mexico und Japan (und natürlich auch aus der schönen Schweiz) in unserer 5er-Küche. Es gab Pasta und Pizza mit Doghnuts… Die Mischung des Menüs ist genau so bunt und seltsam wie die der Leute, aber wir hatten Fun, was will man mehr?

 

Das Wetter ist gewohnt wechselhaft, aber mir fällt auf, dass die Zugvögel sich bereits auf in Richtung Süden machen. Der Herbst kann also nicht mehr weit sein. Eines von vielen Indizien, dass die Zeit hier einfach viel zu schnell vergeht. Kein Wunder, so beschäftigt wie ich bin! Arbeiten, Shoppen, herrliche und lange Spaziergänge in den wunderbaren Parkanlageà Falls ihr interessiert seid und Google Earth installiert habt, gebt mal Cambridge ein. Man kann da extrem weit reinzoomen, so dass man wirklich einzelne Bäume erkennen kann. Ich liebe das, kann mich da stundenlang verweilen, weiss aber nicht, ob ihr das auch so cool findet… Ist vielleicht ein seltsames Hobby, aber ich liebe das Internet halt! So verbringe ich auch gewohnt viel Zeit im MSN / Skype oder einfach beim Surfen, wenn die Verbindung dann auch einigermassen akzeptabel ist… Oft gibt es leider auch Unterbrüche L

Terrasse

 

Auch das Fotografieren bereitet mir viel Freude! Seit ich einen Flickr-Account habe, bin ich richtig „addicted“… Leider kann ich meine anderen Hobbys, wie das Blumenbinden, Singen oder Mandala malen, hier nicht wirklich ausleben… Egal, ich hätte wohl sowieso kaum Zeit.

 

Wie geht es euch allen? Jetzt seid ihr bestimmt langsam alle zurück von euren Sommerferien, oder? Hoffe, dass ihr alle viel Spass hattet. Wie waren eure Flüge? Habt ihr euch auch so geärgert über die übermässig strengen Sicherheitskontrollen und –massnahmen? Ich bin völlig genervt, mich hat man die Schuhe ausziehen lassen und ich musste meine Minihandtasche in mein anderes Gepäckstück quetschen. Dabei ist mein Schlüsselchen für das Küchenschrankschloss (Jeder Bewohner hat ein verschliessbares Capbaord-Fach zur Verfügung) gebrochen und das kostet mich jetzt £5. Ärger, Ärger!!!

 

Jetzt hab ich mehrere Minuten nach dem Pfund-Zeichen gesucht. Diese vielen unterschiedlichen Tastaturen machen mich verrückt! Normalerweise bin ich ja Schnelltipperin, aber an meinem ersten Arbeitstag wurde ich ganz schockiert gefragt, ob ich denn das Zehnfingersystem nicht beherrsche. Das hat mich völlig irritiert, aber die Zs und die Ys sind einfach vertauscht und natürlich gibt es auf der englischen Tastatur keine Umlaute. Deshalb wundert euch auch nicht, wenn meine Mails manchmal mit seltsamen Sonderzeichen bei euch eintreffen… Oh und a propos Computer: Einer der IT-Männer unserer Firma hat einen ziemlich seltsamen Humor. Muss ein Herr der Ringe Fan sein. Der Surfer heisst Gandalf, der Ordner des Hauptmenüs Gollum und es gibt die Fehlermeldungen Frode 1 bis 10 und Ring a bis j… Selbst mein Passwort hat etwas mit der Saga zu tun… Irre, oder? Ja, das sind so die Kleinigkeiten im Arbeitsalltag. Es läuft alles nach wie vor gut und ich finde den Job cool. Letzte Woche war ziemlich hektisch, da die Schule komplett ausgebucht war und gleichzeitig viele Lehrer Ferien machten. Da blieb halt eben vieles an uns hängen, aber ich hab es irgendwie auch genossen. Bin nämlich „äs ziemlichs Gwundernäsli“ und möchte in alle Gebiete der Sprachschule Einsicht nehmen und das war wohl der Anfang.

Die Küche unserer Residenz...

 

So, jetzt brauche ich mal eine Pause. Das Rätsel löse ich dann im nächsten Eintrag auf und da werdet ihr dann vom aufregenden Umzug und der Waschmittelgeschichte lesen. Macht euch schon mal auf was gefasst!

 

 

Bis dahin euch allen ganz liebe Grüsse, besonders noch den beiden Geburtstagskindern von letzter Woche: Judith und Regula. Ich hoffe, ihr habt schön gefeiert und gratuliere nochmals ganz herzlich!!!

 

Agnes

Da hängen alle Poststücke, die ihr mir schickt!!!

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Aug 3

Schon ein ganzer Monat ist um!

Category: Cambridge

Ja, das ging ja wie im Fluge! Der erste Monat ist um, ich kann es kaum glauben! Heute ist ein trauriger Tag, denn es hiess einmal mehr Abschied nehmen für mich. Meine lieben Nachbarn und guten Freunde sind vor einigen Stunden aufgebrochen, zurück nach Italien. Jetzt weiss ich gar nicht, wie ich die kommenden Abende verbringen werde. Aber immerhin brauche ich wohl nie wieder einkaufen zu gehen, so viel Essen wie sie mir zurückgelassen haben. Aber nicht nur das, sondern auch ein Bügeleisen, diverse Seifen und sogar Bettwäsche, habe ich „geerbt“, wie die beiden das ausgedrückt haben. Keine Ahnung wie ich dann in einigen Monaten alles in die Schweiz befördern soll, aber ich mach mir jetzt noch keine Sorgen über das Morgen, das soll man ja nicht! Wer neu eingezogen ist, weiss ich noch gar nicht. Ist schon immer eine spezielle Situation in diesen Auslandaufenthalten. Kaum findet man Freunde, muss man sich wieder trennen. Da bin ich umso dankbarer, dass wir im Zeitalter des Internets leben! Obwohl mir auch das altmodische Briefe schreiben Freude bereitet. Allerdings dauert es dann oft einige Tage, wenn nicht sogar Wochen, bis ich dann endlich mal dran denke, die auch einzuwerfen, wie ja einige von euch schon gemerkt haben dürften. Und dann sind sie halt nicht mehr wirklich aktuell, wenn sie beim Empfänger eintreffen, aber auch egal! Wenigstens hat man dann mal was Erfreuliches zwischen den Rechnungen und der ganzen Werbung im Briefkasten… A propos Briefkasten: Das System in dieser Studentenresidenz ist mehr als nur eigen: Sämtliche Post wird in einen Kasten geworfen, auf dem eine Bemerkung steht: „Any mail that does not belong to you is to be left in the mail box“. Ist das nicht wirklich vertrauenerweckend? Also, ich sage nur nochmals: Sendet mir auf jeden Fall alles an die Schuladresse! Die Briefe und Karten und auch das Paket (danke an alle fleissigen Sender/innen) kamen/kommen alle sicher an und der Postbote kennt mich auch schon mit Namen, seit ich ihm gute, feine Schweizer Schoggi angeboten habe vorletzte Woche… ;-) Wenn ich schon dabei bin: Ich habe jetzt auch wieder Skype installiert, wer interessiert ist, mal mit mir zu sprechen, kann sich per Mail bei mir melden. Dann geb ich euch meinen „nick name“ bekannt. Freue mich schon sehr!

 

Und wie sieht es in Zürich so aus? Habt ihr gestern alle deftig 717 Jahre Confederatio gefeiert? Der erste August ist dieses Jahr ja ziemlich praktisch auf einen Freitag gefallen. Nach der 1. Mai-Auffahrtspleite mag ich euch das auch gönnen, nur ich musste halten zur Arbeit gestern… Aber ist nicht so schlimm. Bald ist auch hier ein langes Wochenende. Am Montag, 25. August 2008 ist bank holiday (den Grund dafür kenne ich nicht mal, muss ich mal rausfinden…) So, oder so: Freue mich schon jetzt auf das laaaaaange Wochenende! 

 

Die Arbeit macht nach wie vor Spass, ich erlebe jeden Tag eine Menge Sachen, die mich wirklich prägen! Ist wohl so, wenn man mit so vielen Menschen aus so verschiedenen Kulturkreisen zusammentrifft! Ganz Cambridge ist voll mit Studenten aus der ganzen Welt. Jeder spricht davon! So hört man kaum „wahres“ British English und auch die Läden sind vollkommen auf die Ausländer ausgerichtet: An jeder Ecke findet man Stromadapter, welche für alle Varianten auf der Welt passen, nur nicht für Schweizer 3-fach-Stecker (da hat sich mein Gemüt ganz schön erhitzt… ;-) ) oder Geldwechselautomaten und auch Waschsalons. Direkt am Bahnhof gibt es eine „Swiss Laundry“, das ganze Gebäude ist rot und voll mit weissen Kreuzen. Normalerweise fände ich dies ja doch eher geschmacklos, aber so in der Ferne zaubert es dann doch ein Lächeln in mein Gesicht, wenn ich abends nach der Arbeit meinen Short-cut quer über den Bahnhofsparkplatz nehme. Auch sonst hat sich schon ziemlich alles eingespielt. Die Besitzer des günstigsten Internetcafes reservieren mir schon meinen Lieblingscomputer zur gewohnten Zeit, die englische Währung ist mir so vertraut, dass ich ohne hinzusehen den richtigen Betrag aus meinem Portemonnaie fischen kann und nach einigen Bemühungen mit meinen Mitbewohnern ist die anfänglich vollkommen verdreckte Küche nun auch funktionstüchtig und bei einer wilden Partie Karten haben wir auch schon einmal den Feueralarm ausgetestet. Ihr könnt also beruhigt sein, das 24-Stunden-non-Stopp-Blick-Kästchen funktioniertJ

 

So, ich denke das sind so die wichtigsten Impressionen, zumindest sind es jene, die mir zu so später Stunde noch einfallen. Jetzt lege ich mich schlafen, morgen möchte ich wieder einen langen Spaziergang, natürlich mit Fotoapparat, machen.

 

Nun wünsch ich euch allen einen schönen Sonntag und hoffe bald von euch zu hören. Liebe Grüsse von der Insel.

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Jul 27

3… oder 4 Wochen England

Category: Cambridge

3 Wochen England!!!

 

Hallo meine Lieben!

 

So, jetzt habe ich endlich meinen eigenen Internetanschluss und somit komme ich jetzt auch viel einfacher und öfter zum Schreiben! Langsam habe ich auch meinen „englischen Lebensrhythmus“ gefunden und alles spielt sich ein. Das Wetter ist wechselhaft-regnerisch wie immer und zurzeit ziemlich kühl.

 

Meine Mitbewohner sind sehr nett und heute Abend werden wir zusammen kochen. Ich weiss nur noch nicht was! Und dann ist ja endlich wieder WOCHENENDE. Obwohl mir die Arbeit nach wie vor gefällt, freue ich mich natürlich immer auf die Weekends. 1. mal, weil das halt natürlich ist ;-) und 2. weil ich unter der Woche aufgrund der Arbeitszeiten gar nie die Möglichkeit habe in die Stadt zu gehen. –>

 

Hier habe ich vor über einer Woche unterbrochen und konnte gar nicht mehr weiterschreiben, weil ich krank wurde. Hab mir einen üblen und mühsamen Virus eingefangen, doch jetzt ist alles wieder gut. Das ist aber der Grund, warum ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe!

 

Nun muss ich korrekterweise von 4 Wochen England sprechen und da es schon Sonntagmittag ist, liegt ein Grossteil des geliebten Weekends schon hinter mir. Dieses Mal war das Wetter herrlich, wärmer und sonniger als bei euch, ätsch;-) und ich habe einen langen und fotoreichen Spaziergang gemacht. Im Moment schwitzen meine Nachbarn und ich ganz schön, da wir ja direkt unter dem Dach oder poetischer am Fusse der Sonne wohnen und die englischen Wohnungen haben sehr wohl Heizungen, aber keine Klimamöglichkeiten, denn das wird nicht wirklich oft gebraucht…

 

Ja, nach gut einem Monat fühl ich mich wieder ziemlich sicher beim Englisch Sprechen und langsam kenne ich auch die wiederkehrenden Aufgaben bei der Arbeit. Auch die Pfund-Coins sind mir so vertraut, dass das Zählen der Kasse immer fixer geht… Morgen wird bestimmt wieder ein anstrengender Tag, denn 54 neue Schüler werden ihren ersten Tag haben. Da gibt es immer viele administrative Dinge zu erledigen und viele Fragen zu beantworten. Ich glaube nach dieser Erfahrung werde ich mich wirklich bei der Firma, die diesen „Wir beantworten alle Ihre Fragen-Service“ anbietet, bewerben;-) Aber wie gesagt, so lernt man wirklich viel über die Menschen und die verschiedenen Kulturen.

 

Ich habe auch schon einige Freunde gefunden, doch die meisten reisen leider nächste Woche wieder ab. Mit meinen direkten Nachbarn spiele ich fast jeden Abend ein Kartenspiel, das sich „Machiavelli“ nennt. Das macht immer viel Spass! Das gemeinsame Kochen gefällt mir auch, so geniesse ich ein WG-Leben der ganz besonderen Art. Leider muss ich aber bald ein drittes Mal umziehen, doch bestimmt werde ich mich auch dort gut einleben…

 

Tja, das sind so die Neuigkeiten. Vorerst wünsch ich euch allen eine gute Woche und bis bald! Falls ihr mal einige Bilder sehen wollt, findet ihr diese unter:

 

http://www.flickr.com/photos/28830665@N04/sets/72157606398087157/

 

Liebe Grüsse, agnes

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Jul 11

Die erste Woche

Category: Cambridge

Wow, also auch hier in Grossbritanien vergeht die Zeit wie im Fluge, so bin ich jetzt schon 10 Tage hier und immer so beschaeftigt, dass dieser Blog noch ziemlich leer ist… Das soll sich nun aber aendern! Im Moment sitze ich gerade im Aufenthaltsraum der Schule. Der Unterricht hat soeben begonnen, was heisst, ich sitze zeimlich alleine hier und geniess den wunderbaren Ausblick auf die Baugerueste, die in der britischen Sonne funkeln. Die Renovationsarbeiten am Gebaeude werden genau bis Ende Oktober dauern, wie koennte es auch anders sein?!? Nichtsdestotrotz ist die Umgebung hier wirklich herrlich. Parks, Gaerten und diverse Gruenflaechen, wo man hinschaut!!! Dank des vielen Regens, der auch mich schon einige Male mehr hat heimschwimmen als -gehen lassen, gibt es hier wirklich viele strahlende Pflanzen und Blumen, die ich in der Schweiz noch nie gesehen habe. Ich muss mir wohl auf dem mega coolen Wochenmarkt im Stadtzentrum mal so ein “Blueten und Tiere in England”-Buch kaufen…

So richtig heimisch fuehle ich mich noch nicht ganz, bin ja in diesen 10 Tagen auch schon in zwei verschiedenen Unterkuenften gewesen, doch langsam kenn ich die Schleichwege und die Strassennamen und selbst das absolut verworene Busnetz nimmt langsam Gestalt fuer mich an. Shoppen kann ich nur an den Wochenenden, da ich bis nach Ladenschluss arbeite, einerseits ist das aergerlich, andererseits auch gut fuer mein Budget:-)

 

Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und besonders zurzeit, waehrend der Hochsaison, sehr anstrengend, doch sie macht wirklich viel Spass, auch wenn der Tonfall im Arbeitsteam bisweilen alles Andere als “british polite” ist, hab ich mich schon sehr gut eingelebt und geniesse den Kontakt zu den Studenten und ich amuesiere mich tagtaeglich ueber deren Anliegen. Ist wirklich interessant, was Menschen alles erleben koennen!

Vergangenen Samstag hab ich mit einem Lehrer, der in der gleichen “Residenz” lebt, wie ich, Cambridge besichtigt und ich meine Cambridge, ganz Cambridge. Wir haben bestimmt 20 Kilometer zurueckgelegt (bei strahlendem Sonnenschein!!! Hab mich schon wieder verbrannt, so kurz nach dem Hochzeitssonnenbrand, fuer alle, die wissen, wovon ich spreche;-) Die Universitaeten und die vielen verschiedenen Kirchen sind wirklich sehenswert und dann eben die ganze Botanik, traumhaft! Sehr spannend ist der krasse Kontrast vom modernen Stadtzentrum zu den antiken Gebaeuden rundum die Schulgelaende. Tja, und selbstverstaendlich hab ich auch die Leute beim “Punting” auf dem Fluss Cam beobachtet. Wenn ich mutig bin, probier ich s dann auch mal aus:-)

Tja, ich denke, das sind wohl meine ersten Eindruecke… Jetzt freue ich mich erstmal auf ein ganz spezielles Wochenende… davon berichte ich dann spaeter mal… und wuensche euch allen, wo auch immer auf dem Globus ihr euch befindet, eine gute Zeit und schoene Sommerferien, fuer alle, die heute ihren letzten Arbeitstag haben.

 

Zum Schluss sende ich Sara und C noch ganz herzliche Gruesse: ich wuensch euch eine wunderschoene Trauung und einen gelungenen Apero heute Abend. Wirklich mehr als schade, dass ich nicht dabei sein kann :-( Freue mich aber die Fotos zu sehen und einen ausfuehrlichen Bericht zu hoeren. Alles Liebe zur Hochzeit und machts gut!

 

Agnes

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Jul 2

Bin angekommen…!

Category: Cambridge

Halli Hallo meine Lieben!

Heute ist mein 3. oder 4. Tag hier in Cambridge und es wird wohl das erste Mal Regen geben, aber die letzten Tage waren wettermaessig genial, wirklich! Ich bin noch nicht zum Beantworten eurer Mails geschweige denn zum Schreiben von Artikeln gekommen, weil es wirklich mehr als hektisch zu und her geht an meinem Arbeitsplatz… Es ist Hochsaison und letzten Montag haben 71 neue Schueler ihren ersten Tag hier in Cambridge erlebt- genau so wie ich… Angekommen bin ich nach einer etwas turbulenten und hektischen Reise ganz gut. Leider habe ich keinen festen Internetzugang, was die Sache mit den Mails etc. noch zusaetzlich erschwert, aber das wird sich schon noch einspielen!!! Wie geht es euch allen? Ist es heiss in Zuerich? Ich bin tagsueber wirklich viel am Arbeiten und abends beschaeftigt mit meinen ziemlich langen Heimweg und dann gleich mit Schlafen, so dass ich eigentlich nicht viel Zeit habe, nachzudenken, deshalb geht es zurzeit noch mit Heimweh… ;-)

 

Eine Bemerkung noch zu den Kommentaren: Einige von euch waren schon ganz fleissig, keine Sorge, die Uebermittlung hat wohl geklappt, aber ich muss die Kommentare erst genehmigen und dazu bin ich leider auch erst gerade eben gekommen. Also, keine Sorge, wenn der Kommentar nicht sofort erscheint! Und vielen Dank fuer all eure lieben Worte!!!

 

So ich muss leider auch schon wieder, ich hoere das Telefon im Nebenraum bereits unentweg klingeln und gleich ist es auch Zeit fuer meine Lieblingstaetigkeit: Schueler ueber Mikro auffordern, zur Rezeption zu kommen… ;-)

 

Habt einen schoenen Tag und bis bald!!!! agnes

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Jun 28

Koffer gepackt!

Category: Cambridge

im Mai 2007

Liebe Besucher/innen

 

Schön, schaut ihr auf meinem Blog vorbei. Einige von euch werden wohl noch ziemlich erstaunt sein über meine Neuigkeit, doch es stimmt: Noch ehe ich den Bescheid über meine LAP habe, verlasse ich die traute Schweiz um in England, genauer gesagt in Cambridge, weitere Berufserfahrung zu sammeln. Glaubt mir, ich selbst halte diese „ganze Sache“ im Moment noch für völlig irreal, da sich diese Chance wirklich sehr überraschend und vor allem kurzfristig ergab. Obwohl ich die letzte Woche praktisch nur mit Organisieren von langweiligen Pflichten und Besuchen auf Gemeinde, Bank oder anderen Behörden sowie diversen Telefonaten mit Versicherungen etc. verbrachte habe, freue ich mich jetzt, am Vorabend der grossen Reise, meine sieben Sachen bereits eingecheckt, mächtig auf die Zeit in Grossbritannien. Sehr gespannt auf die neue Aufgabe und das ungewohnte Umfeld fliege ich morgen Mittag los nach London, wo ich dann wieder einmal mehr in den National Express springen hoffentlich wieder so spannende Leute treffen werde, wie beim letzten Aufenthalt… Wenn alles nach Plan läuft, erreiche ich mein Ziel pünktlich zum Anpfiff des grossen EM-Finales…

 

 

 

Natürlich bin ich gleichzeitig auch etwas bedrückt, da ich euch alle wirklich vermissen werde und besonders untröstlich finde ich, dass ich mich von vielen von euch gar nicht mehr persönlich verabschieden konnte, doch wenn die Zeit auf der „Insel“ auch so verfliegt, wie die letzten Monate, die ich hier erlebt habe, bin ich zurück, ehe ihr überhaupt gemerkt habt, dass ich weg war;-) Hm, na, ja. Eigentlich hoffe ich ja schon, dass ihr mich auch etwas vermissen werdet, denn ihr fehlt mir alle jetzt schon… Ganz besonders herzlich grüssen möchte ich alle Get Up!-ler/innen. Ich wusste an der letzten Probe noch nicht, dass ich die Zusage erhalten werde, sonst hätte ich euch das natürlich alles noch persönlich erzählt. Da ich aber sowieso kein grosser Fan von Abschieden bin, musste es vielleicht einfach so sein. Wenn ihr noch irgendetwas von mir braucht oder wissen wollt, meldet euch ungeniert und betrachtet diese Zeilen hier als ganz liebes „Tschüüüüüüüüüss!!!“

 

Tja, was bleibt mir jetzt noch gross zu sagen: Ich hoffe, ihr schaut ab und zu wieder hier vorbei, werde versuchen, euch über diese Seite immer auf dem neusten Stand meiner Erlebnisse zu halten. Selbstverständlich interessiert es mich auch brennend, was ihr in den nächsten Monaten alles so treibt, also mailt, simst oder schreibt mir doch einen Brief;-) Wer meine Kontaktdaten haben möchte, meldet sich bitte per Mail (agnes@clicknick.ch) bei mir. Aus Datenschutzgründen werde ich die Adressen und Telefonnummern hier nicht veröffentlichen. Vielen Dank für euer Verständnis.

 

So, jetzt geniesse ich noch den letzten Sommerabend im wunderschönen Adlikon. Macht’s alle ganz gut, ich denk an euch und grüss euch ganz lieb!

 

Eure Agnes

 

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Jun 25

Category: Allgemein

De Gfröruuuu

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